Sonntag, 25. November 2012

Antwort auf die Frage von Herrn Rosenfeld

Ich glaube die grösste Veränderung ist der Mensch selber oder besser gesagt die Menschheit und ihr umfang mit der Natur. Wie Michelle gezeigt hat sind die Emissionen seit den letzten 50 Jahren massiv gestiegen. Auch ist der unterschied zwischen dem Umgang mit der Natur heute und vor 100 Jahren zum Beispiel ganz anders. Wir veränderten uns zu einer Konsumgesellschaft, die viel mehr produziert und zerstört als nötig. Ein weiterer Punkt, den ich ansprechen möchte sind die Medien. Durch sie wurden diese ganzen Geschehnisse eigentlich erst richtig gezeigt und publik gemacht. Ohne sie wüssten wir nichts über die Lage der Menschen in Bangladesch. So denke ich wird die Öffentlichkeit einsehen, dass gehandelt werden muss.
Dies bringt mich eigentlich schon zur letzten Frage. Ich denke oder ich hoffe, dass die Menschen, die die Möglichkeit haben zu helfen dies auch tun. Ich stelle mir vorallem die Leute in der Politik in einer Machtposition in dieser Hinsicht, da sie vielen Leuten helfen können.

Wie es in 50 Jahren meiner Meinung nach aussehen wird: Ich vermute, dass wir ( wir= Personen ich reicheren Ländern) viel Hilfe leisten werden und so auch versuchen die betroffenen Länder zu schützen. Damit meine ich, dass man zum Beispiel vor Ort Hilfe leistet. Ich denke aber auch, dass sich die Situation drastisch verändern wird in den nächsten 30-50 Jahren. Ich hoffe zwar, dass es gelingt die Klimaerwärmung einzudämmen aber die erstrebten +2 Grad Celsius scheinen mir unwahrscheinlich. Wie seht ihr das ?

Freundliche Grüsse
Marc

Mittwoch, 21. November 2012

Emissionen

In den letzten 50 bis 100 Jahren hat sich die Klimaerwärmung stark verschlimmert.

 

Das liegt daran dass wir durch unseren bequemen Lebensstil immer mehr CO2 ausstossen. Dies geschieht vor allem

durch den Verkehr bzw. die Autos, durch den Flugverkehr und durch die Energiegewinnung aus Kohle.

 

http://www.volker-quaschning.de/artikel/klimaexperiment/index.php

 

Auf dieser Darstellung sieht man wie die CO2 Emissionen in den vergangen Jahren rasant in die Höhe gestiegen sind.

Das ist sehr erschreckend und wenn man nicht mehr dagegen unternimmt wird es immer schlimmer werden und die Folgen

der Klimaerwärmung werden nicht mehr nur Bangladesch so stark betreffen.

 

Dienstag, 20. November 2012

Liebe alle

Ich habe Ihre interessanten Beiträge gelesen und schliesse folgendes daraus: Klimapolitik (deren Ziel ist es ja die vom Menschen verursachte Klimaerwärmung auf höchstens +2° Grad zu beschrenken bis 2100) bedeutet auch Migrationspolitik. Die Schweiz und andere reichere Länder müssen ein ureigenes Interesse haben, dass es nicht zu einem Flüchtlingsstrom mit 200 Mio. Klimaflüchtlingen kommen wird.

Hören Sie doch den Beitrag vom Juli 2012 auf Radio DRS.
http://www.drs.ch/www/de/drs/sendungen/echo-der-zeit/2646.bt10235529.html
Klimaflüchtlinge aus Bangladesch.

Wie Sie geschrieben haben, gab es Klimaflüchtlinge seit es Menschen gibt. Was genau hat sich aber in den letzten Jahren hinsichtlich der Klimaflüchtlinge geändert? Wie wird es in 50 Jahren aussehen (wenn sie in Rente gehen....)?

Olivier Rosenfeld

Antwort auf die Frage von Johannes

Das ist meiner Meinung nach eine sehr komplizierte frage, da man nur ahnen kann was in der Zukunft passiert. Jedoch ist es so dass ja nicht alle 200 Millionen zu uns in die Schweiz kommen würden. Trotzdem würde ich mit einem Anstieg der Personen rechnen, die in reichere Länder, wie zum Beispiel der Schweiz, emigrieren müssen.
Wie du schon gesagt hast müsste man, um den Ansturm der Personen bewältigen zu können r unsere Gesetze zur Aufnahme von ausländischen Personen lockern, da diese momentan in der Schweiz ziemlich strikt sind. Ich denke es müsst eine neuer "Typ" von Emigrant geben. Ich meine hier selbstverständlich die Klimaflüchtlinge. Was dann genau darunter in der Schweiz definiert werden könnte (oder vielleicht sein wird) kann ich nicht vorhersagen. Ich kenne mich ehrlich gesagt nicht gut genug aus, um genaue Prognosen abgeben zu können.

Freundliche Grüsse
Marc

Schweiz und Klimaflüchtlinge

Danke Marc für die Erläuterung.

200 Millionen ist eine immense Zahl, wenn man bedenkt, dass z.B. in der Schweiz „nur" ca. 8 Millionen Menschen leben.

Jene Klimaflüchtlinge würden wahrscheinlich Auswirkungen auf die Schweiz haben, da sehr wahrscheinlich mehr Klimaflüchtlinge auch in die Schweiz migrieren würden

Nun stellt sich mir die Frage wie die Schweiz mit der steigenden Immigrantenzahl umgehen würde. Was meint ihr, inwiefern die Schweiz die Immigrationsreglungen lockern würden?

Liebe Grüsse Johannes

Montag, 12. November 2012

Antwort auf die These

Ich glaube man muss zuerst definieren was Umweltflucht oder ein Umweltflüchtling ist.
Laut Wikipedia gibt es nämlich einen Unterschied zwischen einem Umweltflüchtling und einem Klimaflüchtling.

Umweltflüchtling: Eine Person, die gezwungen wird aufgrund einem Naturphänomen oder einer Naturkatastrophe seine Heimat zu verlassen.(1)

Klimaflüchtling: Ein "moderner" Umweltfflüchtling. Was ich damit meine ist, dass die Person seine Heimat verlassen muss und als Grund für die Flucht die Globale Erwärmung ist.(1)

So gesehen ist die These also falsch und die Aussage von Johannes richtig.

Auch im Greenpeace-Artikel wird nur von Klimaflucht/Klimaflüchtlingen geredet. (Der Text bezieht sich auf den "modernen" Umweltflüchtling) (Einleitung:(2))
Wenn man sich jetzt aber weiter im Text vertieft (3.1 Umweltflüchtlinge) merkt man, dass die Definition für ein Umweltflüchtling theoretisch auch auf die Menschen der letzten Eiszeit auch gelten kann.(2) Die Definition von Greenpeace unterstützt also die Definition von Wikipedia, da nicht von Klimaerwärmung oder Sonstigem die Rede ist.

Stellungnahme zum Post von Johannes:

Ich muss die Recht geben, was die Medienpräsenz angeht. Ich glaube mithilfe der Medien wird viel schneller auf diese Bedrohung aufmerksam gemacht. Dies ist jedoch auch nötig, da dieses Phänomen der Klimaflucht gerade jetzt passiert und immer mehr Leute betreffen wird in der Zukunft. (Eine Schätzung besagt, dass es bis ins Jahr 2050, 200 Millionen Klimaflüchtlinge geben wird.(1)



(1);http://de.wikipedia.org/wiki/Umweltflüchtling
(2):http://www.greenpeace.de/fileadmin/gpd/user_upload/themen/klima/klimafluechtlinge_endv.PDF

Freundliche Grüsse
Marc

Sonntag, 11. November 2012

Hallo zusammen


Meiner Meinung nach ist diese These falsch.

Schon vor ca. 100'000 Jahren, während der letzten Eiszeit, mussten Menschen vor dem kälteren Klima flüchten. (1)

Dieser Klimawandel wurde jedoch nicht vom Menschen verursacht, sondern war natürlich. Trotzdem gelten jene Menschen, die damals flüchten mussten, auch als Klimaflüchtlinge.


Die Umweltflucht ist also kein neues Phänomen, sie wird im Moment einfach immer wichtiger und medienpräsenter, da viele Menschen wegen Naturkatastrophen, Meeresspiegelanstieg und schnell änderndem Klima ihren Wohnsitz wechseln müssen.


Schönes Wochenende noch


Gruss Johannes


Quellen:

(1) http://de.wikipedia.org/wiki/Letzte_Kaltzeit