Samstag, 8. Dezember 2012

Slogan

Ich habe ein bisschen nachgedacht und hätte vielleicht eine Idee für einen Slogan:

 

‚Fortschritt zu welchem Preis?‘. Alle Welt spricht von dem Fortschritt der Menschheit. Doch inwiefern haben wir einen Fortschritt gemacht? Wir haben viel geleistet. Zum Beispiel beim Thema Fortbewegung und Mobilität, die Autos, der öffentliche Verkehr und Flugzeuge. Oder Kommunikation mit den Mobiltelefonen, Technik, das Internet und vieles mehr.  Es gibt jedoch nicht nur diese eine vielversprechende Seite. Der Preis, für all diese Fortschritte der Menschheit, ist sehr gross. Die Erde geht langsam kaputt und mit ihr auch Tiere und Pflanzen. Ja der Preis ist hoch, und das schlimme daran ist, wir, die Menschen der reicheren Länder, müssen den Preis für unsere Fortschritte nicht bezahlen. Diesen Preis müssen die Menschen in den ärmeren Ländern bezahlen. Sie müssen ihn mit ihrer Heimat, ihrem Ursprung bezahlen. Und wir sehen nur zu.

Wenn man also die heutige Situation der Klimaerwärmung bzw. der Zustand der Erde betrachtet, kann man keinesfalls von Fortschritt sprechen.

Nein, das ist eher ein ‚Rückschritt‘. Menschen die aufgrund unserer, sagen wir Bequemlichkeit, ihre Heimat und alles hinter sich lassen

müssen. Das hätte man sich vor 100 Jahren nicht vorstellen können und das können wir uns auch kaum vorstellen.

 

Ich bleibe dabei dass Fernsehwerbung am besten wäre. Dazu könnte man allen Zuschauern die Frage stellen: ‚Fortschritt zu welchem Preis?‘. Und ihnen Bilder der zerstörten Regionen zeigen, Bilder wie es vielleicht in Zukunft aussehen wird, Bilder von Klimaflüchtlingen und auch was sie dagegen tun können und wo sie mehr Informationen über dieses Thema bekommen.

 

Michelle

Mittwoch, 5. Dezember 2012

Antwort zum Kommentar von Herrn Rosenfeld vom 4.12.12

 

a)      Es ist sehr schwer, wie Johannes und Marc schon angetönt haben, die Menschen davon zu überzeugen dass wir wirklich jetzt handeln müssen.

Wir begreifen es immer noch nicht und auch viele bekannte Leute wie zum Beispiel Schauspieler oder Politiker, die wirklich etwas bewirken

könnten, sehen die Wichtigkeit und Dringlichkeit des Problems Klimaerwärmung und somit Klimaflüchtlinge nicht. Es sieht so aus als müsste

etwas wirklich Schlimmes passieren damit die Leute aufwachen und einsehen dass man sofort anfangen muss etwas zu tun.

Ich persönlich bin von Plakatwerbung oder Werbung in Zeitschriften nicht sehr überzeugt. Was vielleicht gut wirken würde, wären eindrückliche

Bilder. Bilder aus den Regionen wo Menschen flüchten mussten, wie diese vorher aussahen und jetzt aussehen. Oder Bilder von Menschen die

fliehen. Hauptsächlich von Kindern da diese Bilder die Leute mehr berühren. Oder eben wie von Herrn Rosenfeld vorgeschlagen ein richtig guter Slogan

der wie z.B. ‚Yes we can‘ von Barack Obama um die Welt geht. Dieser Slogan um das Problem Klimaflüchtlinge müsste dann aber nicht nur auf

Plakaten stehen, sondern auch als Fernsehwerbung ausgestrahlt werden. Denn wenn es im Fernsehen kommt, geht es direkt zu den Leuten

nach Hause. Das finde ich eindrücklicher als ein Plakat an dem man mit dem Zug schnell vorbeifährt, oder eine Werbung in einer Zeitung die

man automatisch überliest. Man erfährt es ja immer wieder selber, dass die Produkte über die im Fernsehen eine Werbung läuft sehr gut

verkauft werden. Ausserdem müsste diese Werbung dann auch zeigen was man wirklich und erfolgreich tun kann um den Klimaflüchtlingen zu

helfen und nicht nur auf das Problem hinweisen.

Der Slogan müsste einprägend sein, etwas das man schwer wieder vergisst. Den Slogan oder die Werbung im Fernsehen könnte man auch mit einer

Melodie unterlegen, damit sich einem diese einprägt jedes Mal wenn man sie hört. Wie zum Beispiel die Werbung für das Waschmittel ‚Calgon‘.

Diese Melodie wird bei jeder Werbung eingespielt und jedes Kind kann sie auswendig. Jedoch fällt mir jetzt im Moment, wie meinen beiden Klassenkameraden, kein passender Slogan ein.

 

b)      Ich denke das Problem liegt darin das wir, die Menschen in reichen Ländern, Angst davor haben diese Klimaflüchtlinge aufzunehmen. Wir haben

Angst vor einer Überschwemmung von Klimaflüchtlingen, davor dass sie kriminell werden, dass wir mehr Steuern zahlen müssen und die Angst vor

dem Umbekannten. Diese Ängste und Vorurteile sind natürlich nachvollziehbar.  Viele Zeitungen sowie Online Portale warnen vor einer Flut von Klimaflüchtlingen. Z.b hat die Uno vor sechs Jahren die Aussage gemacht, dass es bis 2010 rund 50 Millionen Klimaflüchtlinge geben würde. Dies ist jedoch gar nicht eingetreten. Denn diese Forscher nehmen sich einfach die Klimaprognosen vor und schauen, wie viele Leute in Regionen leben, die überflutet werden. Daraus errechnen die Forscher dann einfach die riesigen Flüchtlingszahlen. Diese haben dann natürlich den Leuten Angst gemacht, dass bald das ganze Land voll von Klimaflüchtlingen sei. Diese falschen Informationen haben dann einen riesigen Einfluss auf die Denkweise über Klimaflüchtlinge. Doch wie Johannes schon geschrieben hat, könnten wir uns eine Flucht von unserer geliebten Heimat kaum vorstellen. Man muss sich nur einmal in die Lage dieser Menschen setzen und sofort merkt man, dass man ihnen unbedingt helfen sollte. Und eine grosse Hilfe wäre dann diesen Klimaflüchtlingen Asyl in unserem Land zu geben.

 

 

 

Michelle

 

 

Quellen: http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/warnung-von-2005-prognose-zu-klimafluechtlingen-bringt-uno-in-bedraengnis-a-757556.html

                 (zuletzt besucht 5.12.12)

 

 

Antworten auf die Fragen von Herrn Rosenfeld

a)
Mir fällt leider kein genau passender Slogan ein aber ich könnte mir eine Plakat/Infoblatt vorstellen. Dieses Infoblatt würde wie folgt aussehen: 
Man würde eine Rangliste mit den Ländern aufstellen, die den Grössten CO2-Ausstoss pro Kopf besitzen (da wäre Katar auf Position 1 gefolgt von den vereinigten Arbischen Emiraten)(1). DIe Liste würde weitergehen bis zu einem abgemachten Rang (zB 15). Gegenüber würde eine Spalte sein, welches die Länder anzeigt, die die meiste Anzahl der Personen aufzeigt, die wegen der Klimaveränderunng flüchten mussten (oder in Kürze dies tun müssen) ( Dies wären zumeist Afrikanische Länder oder Instelstaaten). In Klammern nebenan würde dann jeweils noch der Rang in der " Rangliste" angezeigt werden. Somit würde man die Leute darauf aufmerksam machen, dass sie mit ihrem exzessiven Ausstoss von CO2-Emissionen anderen, ärmeren Ländern schaden.

b) Ich glaube, dass ein zentraler Punkt dieses Problems, so schrecklich wie es auch tönt, die Glaubwürdigkeit ist. Das Problem Klimaflucht scheint noch nicht allen mächtigen Leuten der Welt eingeleuchtet zu haben und diese regieren nunmal die Welt. Sie geben lieber Milliarden von Franken/Euros für unnötige "Überinfrastruktur" aus. Wenn man von diesen Beträgen jeweils nur zum Beispiel 5% springen lassen würde und diese in die Asylpolitik oder Klimawandelbekämpfung investieren würde wäre damit viel mehr geholfen.
EIn weitere Punkt ist auch die Aufnahmekapazität verschiedener Ländern. Es ist zum Beispiel für ein Land wie die Schweiz in meinen Augen nicht möglich Millionen von Menschen aufzunehmen, da der Platz in einem kleinen Land, wie der Schweiz, einfach nicht reicht. 
Ich glaube immernoch, dass das "Projekt" Klimaflucht von den grössten und fähigsten Ländern in Angriff genommen werden soll. Diese könnten, denke ich zu der sinnvollsten aber auch der effektivsten Methode greifen und diese auch umsetzen.
Marc-Andrea Heinzelmann 
(1)http://de.wikipedia.org/wiki/Länderliste_CO2-Emission

Zum Eintrag vom 4. Dezember

a) Mir kommt zwar momentan noch kein guter Slogan in den Sinn, aber für eine Kampagne hätte ich eine gute Idee: Wie ich dem Zeitungsartikel über den Klimagipfel in Katar (1) entnommen habe, beträgt der „Pro-Kopf-Aussstoss an Kohlendioxid" in Katar sage und schreibe 44 Tonen. Dafür ist sind vor allem die grossen Mengen an Brennstoffen, die verbrannt werden, verantwortlich.

Da in Katar die Sonne viel und intensiv scheint, würde ich probieren die Leute für Solaranlagen zu begeistern. Einerseits da die Sonne ein fast unerschöpflicher Energielieferant ist und andererseits, da bei der Energiegewinnung mit Solartechnologie kaum Schadstoffe entstehen. Finanziell sollte die Anschaffung der eher teuren Solartechnologie eigentlich auch kein Problem darstellen, da Katar wegen des Rohstoff Exports sehr wohlhabend ist.

b)      B) Ich denke, dass das Problem darin besteht, dass die Klimaflüchtlinge meistens spontan und relativ zügig ihre Heimat verlassen müssen. Sie sind also kaum auf die Wohnsitzänderung vorbereitet, haben oft kein oder nur wenig Geld und können die Sprache des Landes, in welches sie immigrieren wollen, oft nicht. Aufgrund all dieser Faktoren ist der Asylprozess

für die Flüchtlinge eine grosse Herausforderung. Ausserdem können die Leute, welche die Asylgesuch bearbeiten auch nicht unbegrenzt viele Gesuche akzeptieren, da sie sich an Richtlinien halten müssen. Die Anzahl Flüchtlinge, denen pro Jahr ein Visum gewährt werden kann ist sicherlich limitiert und stellt ein grosses Problem dar.

 

Lieber Gruss

Johannes

 

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/katar-gastgeber-des-klimagipfels-verspricht-solar-investitionen-a-870784.html

Diverse Antworten

Hallo Zusammen

Noch zum Radiobeitrag:

Ich finde den Beitrag sehr erschreckend. Wir hier in der Schweiz können uns kaum vorstellen, wie es wäre, unser ganzes Hab und Gut zu verlieren. Für die Leute dort ist dies aber nun die harte Realität.

Und selbst trotz den Medien ist uns die Spannweite der Folgen des Klimawandels wohl kaum bewusst. Ich bin mir sicher, dass die Situation in Bangladesch sicher kein Einzelfall ist. Wir bekommen wahrscheinlich nur einen Bruchteil davon mit, was wirklich überall aufgrund des Klimawandels passiert.

Als Beispiel noch ein Mal der Sturm Sandy, der vor kurzem Millionen von Menschen bedrohte.

Während dem Sturm wurde so gut wie nur von den Ereignissen in New York und den Auswirkungen auf die Präsidentenwahl in Amerika berichtet.

Von den immensen Folgen für beispielsweise Cuba, wurde jedoch kaum berichtet.

Ich finde das ernüchtern, da man wieder ein Mal sieht, dass die Medien nur von den sehr „grossen „ Ereignissen berichten, nicht aber vom „kleinen Cuba", wo der Sturm trotzdem genauso schlimm wütete.

 

Zum Thema, was sich in letzter Zeit bezüglich der Klimaflüchtlinge geändert hat:

Ganz einfach gesagt spielen Klimaflüchtlinge eine immer wichtigere Rolle, da es wegen dem wechselnden Klima immer mehr Klimaflüchtlinge gibt.

Des Weiteren schliesse ich mich Marks Argumenten (25.11.12) bezüglich des wechselnd Umgang der Menschen mit der Natur an.

 

Nun meine Schätzung dazu, wie es in 50 Jahren aussehen wird:

Ich glaube, dass wir (die im Moment noch kaum Angst vor dem ändernden Klima haben müssen) den migrierenden Klimaflüchtlingen gegenüber viel toleranter werden müssen. Die Flüchtlinge müssen ein neues Zuhause und einen neuen Wohnort finden. Wir können jenen Menschen helfen, indem wir uns für weniger strenge Asylgeste einsetzen und gemeinsam gegen den Klimawandel kämpfen.

Jedoch glaube ich auch, dass es relativ unwahrscheinlich ist, dass wir den Temperaturanstieg auf 2°C begrenzen können. Dafür sind meiner Meinung nach hauptsächlich auch die Politiker schuld, die zum eigenen Vorteil (finanziell) und nicht für die Allgemeinheit handeln.

 

Freundliche Grüsse

Johannes

Dienstag, 4. Dezember 2012

a) Im Golf-Emirat Katar läuft derzeit der Klimagipfel der UNO. Experten gehen davon aus, dass die Weltgemeinschaft nicht willens ist, das 2°-Grad-Klimaziel zu erreichen (eine Erwärmung von + 2° Grad bis 2100).
Was für einen Slogan, eine Kampagne würden Sie in Katar machen, um auf die Problematik der Klimaflüchtlinge aufmerksam zu machen? Zum ersten Mal in der Geschichte von Katar, darf man demonstrieren!

b) Sie haben selber festgestellt und diskutiert, dass es seit langem Klimaflüchtlinge gibt (seit es Menschen) gibt. Weshalb erhält ein Klimaflüchtling aber kaum Asyl? Was könnte das Problem sein?

Olivier Rosenfeld

Sonntag, 25. November 2012

Antwort auf die Frage von Herrn Rosenfeld

Ich glaube die grösste Veränderung ist der Mensch selber oder besser gesagt die Menschheit und ihr umfang mit der Natur. Wie Michelle gezeigt hat sind die Emissionen seit den letzten 50 Jahren massiv gestiegen. Auch ist der unterschied zwischen dem Umgang mit der Natur heute und vor 100 Jahren zum Beispiel ganz anders. Wir veränderten uns zu einer Konsumgesellschaft, die viel mehr produziert und zerstört als nötig. Ein weiterer Punkt, den ich ansprechen möchte sind die Medien. Durch sie wurden diese ganzen Geschehnisse eigentlich erst richtig gezeigt und publik gemacht. Ohne sie wüssten wir nichts über die Lage der Menschen in Bangladesch. So denke ich wird die Öffentlichkeit einsehen, dass gehandelt werden muss.
Dies bringt mich eigentlich schon zur letzten Frage. Ich denke oder ich hoffe, dass die Menschen, die die Möglichkeit haben zu helfen dies auch tun. Ich stelle mir vorallem die Leute in der Politik in einer Machtposition in dieser Hinsicht, da sie vielen Leuten helfen können.

Wie es in 50 Jahren meiner Meinung nach aussehen wird: Ich vermute, dass wir ( wir= Personen ich reicheren Ländern) viel Hilfe leisten werden und so auch versuchen die betroffenen Länder zu schützen. Damit meine ich, dass man zum Beispiel vor Ort Hilfe leistet. Ich denke aber auch, dass sich die Situation drastisch verändern wird in den nächsten 30-50 Jahren. Ich hoffe zwar, dass es gelingt die Klimaerwärmung einzudämmen aber die erstrebten +2 Grad Celsius scheinen mir unwahrscheinlich. Wie seht ihr das ?

Freundliche Grüsse
Marc