a) Es ist sehr schwer, wie Johannes und Marc schon angetönt haben, die Menschen davon zu überzeugen dass wir wirklich jetzt handeln müssen.
Wir begreifen es immer noch nicht und auch viele bekannte Leute wie zum Beispiel Schauspieler oder Politiker, die wirklich etwas bewirken
könnten, sehen die Wichtigkeit und Dringlichkeit des Problems Klimaerwärmung und somit Klimaflüchtlinge nicht. Es sieht so aus als müsste
etwas wirklich Schlimmes passieren damit die Leute aufwachen und einsehen dass man sofort anfangen muss etwas zu tun.
Ich persönlich bin von Plakatwerbung oder Werbung in Zeitschriften nicht sehr überzeugt. Was vielleicht gut wirken würde, wären eindrückliche
Bilder. Bilder aus den Regionen wo Menschen flüchten mussten, wie diese vorher aussahen und jetzt aussehen. Oder Bilder von Menschen die
fliehen. Hauptsächlich von Kindern da diese Bilder die Leute mehr berühren. Oder eben wie von Herrn Rosenfeld vorgeschlagen ein richtig guter Slogan
der wie z.B. ‚Yes we can‘ von Barack Obama um die Welt geht. Dieser Slogan um das Problem Klimaflüchtlinge müsste dann aber nicht nur auf
Plakaten stehen, sondern auch als Fernsehwerbung ausgestrahlt werden. Denn wenn es im Fernsehen kommt, geht es direkt zu den Leuten
nach Hause. Das finde ich eindrücklicher als ein Plakat an dem man mit dem Zug schnell vorbeifährt, oder eine Werbung in einer Zeitung die
man automatisch überliest. Man erfährt es ja immer wieder selber, dass die Produkte über die im Fernsehen eine Werbung läuft sehr gut
verkauft werden. Ausserdem müsste diese Werbung dann auch zeigen was man wirklich und erfolgreich tun kann um den Klimaflüchtlingen zu
helfen und nicht nur auf das Problem hinweisen.
Der Slogan müsste einprägend sein, etwas das man schwer wieder vergisst. Den Slogan oder die Werbung im Fernsehen könnte man auch mit einer
Melodie unterlegen, damit sich einem diese einprägt jedes Mal wenn man sie hört. Wie zum Beispiel die Werbung für das Waschmittel ‚Calgon‘.
Diese Melodie wird bei jeder Werbung eingespielt und jedes Kind kann sie auswendig. Jedoch fällt mir jetzt im Moment, wie meinen beiden Klassenkameraden, kein passender Slogan ein.
b) Ich denke das Problem liegt darin das wir, die Menschen in reichen Ländern, Angst davor haben diese Klimaflüchtlinge aufzunehmen. Wir haben
Angst vor einer Überschwemmung von Klimaflüchtlingen, davor dass sie kriminell werden, dass wir mehr Steuern zahlen müssen und die Angst vor
dem Umbekannten. Diese Ängste und Vorurteile sind natürlich nachvollziehbar. Viele Zeitungen sowie Online Portale warnen vor einer Flut von Klimaflüchtlingen. Z.b hat die Uno vor sechs Jahren die Aussage gemacht, dass es bis 2010 rund 50 Millionen Klimaflüchtlinge geben würde. Dies ist jedoch gar nicht eingetreten. Denn diese Forscher nehmen sich einfach die Klimaprognosen vor und schauen, wie viele Leute in Regionen leben, die überflutet werden. Daraus errechnen die Forscher dann einfach die riesigen Flüchtlingszahlen. Diese haben dann natürlich den Leuten Angst gemacht, dass bald das ganze Land voll von Klimaflüchtlingen sei. Diese falschen Informationen haben dann einen riesigen Einfluss auf die Denkweise über Klimaflüchtlinge. Doch wie Johannes schon geschrieben hat, könnten wir uns eine Flucht von unserer geliebten Heimat kaum vorstellen. Man muss sich nur einmal in die Lage dieser Menschen setzen und sofort merkt man, dass man ihnen unbedingt helfen sollte. Und eine grosse Hilfe wäre dann diesen Klimaflüchtlingen Asyl in unserem Land zu geben.
Michelle
(zuletzt besucht 5.12.12)
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