Hallo Zusammen
Noch zum Radiobeitrag:
Ich finde den Beitrag sehr erschreckend. Wir hier in der Schweiz können uns kaum vorstellen, wie es wäre, unser ganzes Hab und Gut zu verlieren. Für die Leute dort ist dies aber nun die harte Realität.
Und selbst trotz den Medien ist uns die Spannweite der Folgen des Klimawandels wohl kaum bewusst. Ich bin mir sicher, dass die Situation in Bangladesch sicher kein Einzelfall ist. Wir bekommen wahrscheinlich nur einen Bruchteil davon mit, was wirklich überall aufgrund des Klimawandels passiert.
Als Beispiel noch ein Mal der Sturm Sandy, der vor kurzem Millionen von Menschen bedrohte.
Während dem Sturm wurde so gut wie nur von den Ereignissen in New York und den Auswirkungen auf die Präsidentenwahl in Amerika berichtet.
Von den immensen Folgen für beispielsweise Cuba, wurde jedoch kaum berichtet.
Ich finde das ernüchtern, da man wieder ein Mal sieht, dass die Medien nur von den sehr „grossen „ Ereignissen berichten, nicht aber vom „kleinen Cuba", wo der Sturm trotzdem genauso schlimm wütete.
Zum Thema, was sich in letzter Zeit bezüglich der Klimaflüchtlinge geändert hat:
Ganz einfach gesagt spielen Klimaflüchtlinge eine immer wichtigere Rolle, da es wegen dem wechselnden Klima immer mehr Klimaflüchtlinge gibt.
Des Weiteren schliesse ich mich Marks Argumenten (25.11.12) bezüglich des wechselnd Umgang der Menschen mit der Natur an.
Nun meine Schätzung dazu, wie es in 50 Jahren aussehen wird:
Ich glaube, dass wir (die im Moment noch kaum Angst vor dem ändernden Klima haben müssen) den migrierenden Klimaflüchtlingen gegenüber viel toleranter werden müssen. Die Flüchtlinge müssen ein neues Zuhause und einen neuen Wohnort finden. Wir können jenen Menschen helfen, indem wir uns für weniger strenge Asylgeste einsetzen und gemeinsam gegen den Klimawandel kämpfen.
Jedoch glaube ich auch, dass es relativ unwahrscheinlich ist, dass wir den Temperaturanstieg auf 2°C begrenzen können. Dafür sind meiner Meinung nach hauptsächlich auch die Politiker schuld, die zum eigenen Vorteil (finanziell) und nicht für die Allgemeinheit handeln.
Freundliche Grüsse
Johannes
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